Mission Investing –
neue Formen der Philanthropie in Kirche, Diakonie und Gesellschaft

Fachtagung vom 9.–10. Mai 2022 
im Ev. Augustinerkloster zu Erfurt 

Die Präsenzveranstaltung ist ausgebucht.
Hier können Sie sich zur digitalen Teilnahme anmelden:

Die Ver­an­stal­tung ist aus­ge­bucht – wir nehmen Sie gerne auf die Warteliste.

Es gibt noch wenige freie Plätze für die Präsenzveranstaltung. 

Es gibt noch freie Plätze für die Prä­senz­ver­an­stal­tung. Aber auch eine Anmel­dung zur digi­talen Teil­nahme ist mög­lich. Aller­dings ist in diesem Fall eine Teil­nahme an den vor Ort statt­fin­denden Work­shops nicht mög­lich. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmel­dung unbe­dingt die gewünschte Art der Teil­nahme an!

Die Verzahnung zwischen dem gemeinwohlorientierten Dritten Sektor und der Kapitalanlage wächst. Zugleich unterliegen Kirche und Diakonie Sparzwängen, die sich auf bestehende Aktivitäten auswirken und zum Teil drastische Ausgabenkürzungen zur Folge haben. Die Notwendigkeit neuer Finanzierungsmodelle spiegelt sich beispielsweise auch in aktuellen „12 Leitsätzen zur Zukunft einer aufgeschlossenen Kirche“ der EKD wider.

Dia­ko­ni­sche Träger sind auf der Suche nach Risi­ko­ka­pital, um neue Ideen aus­pro­bieren oder soziale Inno­va­tionen anstoßen zu können.

Die zuneh­mende Bedeu­tung von Stif­tungs- und Gaben­öko­nomie in Kirche und Dia­konie wie in der Gesell­schaft ins­ge­samt bewegt sich in einem schmalen Band zwi­schen der Ver­stär­kung von öko­no­mi­schen Anreizen auf der einen, der uti­li­ta­ris­ti­schen Ver­en­gung des Stif­tens auf der anderen Seite. Mis­sion Inves­ting wie Stif­tungen können als ein gewich­tiger öko­no­mi­scher, zivil­ge­sell­schaft­li­cher und poli­ti­scher Faktor ange­sehen werden, die als zivil­ge­sell­schaft­liche Akteure einen Bei­trag zu einem gemein­wohl­ori­en­tierten Ein­satz von öko­no­mi­schen Res­sourcen leisten (können). Zugleich aber ist es gerade im Zusam­men­hang einer christ­li­chen Ethik des Gebens von zen­traler Bedeu­tung, die Ver­bin­dung mit seinem iden­ti­täts­be­zo­genen Aspekt, mit der „reinen Gabe“ nicht zu kon­ter­ka­rieren und nicht zu verlieren.

Wie kann das Modell der Stif­tungs­öko­nomie in die aktu­elle gesell­schaft­liche Situa­tion ein­ge­ordnet und ihre zivil­ge­sell­schaft­liche Bedeu­tung ein­ge­schätzt werden? Welche Ent­wick­lungen im Stif­tungs­sektor sind für die Kir­chen und dia­ko­ni­sche Ein­rich­tungen zen­tral – und wie können Kirche und Dia­konie daran auf ethisch reflek­tierte Weise teilhaben?

Verantwortlich für die Fachtagung:

Prof. Dr. Johannes Eurich, Dia­ko­nie­wis­sen­schaft­li­ches Institut der Uni­ver­sität Hei­del­berg
Prof. Dr. Georg Lämmlin, Sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Institut der EKD
Dr. Georg Hof­meister, Aka­demie des Ver­si­che­rers im Raum der Kirchen

Veranstalter:

Unterstützt durch:

Tagungsort Erfurt: die Krämerbrücke

Prä­senz­ver­an­stal­tung aus­ge­bucht,
Digi­tale Teil­nahme möglich

Fachtagung

Mission Investing –
neue Formen der Philanthropie in Kirche, Diakonie und Gesellschaft

09.–10. Mai 2022

Tagungsort und Über­nach­tung:
Evan­ge­li­sches Augus­ti­ner­kloster zu Erfurt
Tagungs­raum: Staupitz/Lang
Augus­ti­ner­straße 10
99084 Erfurt

Ziel­gruppe:
Füh­rungs­kräfte und The­men­ver­ant­wort­liche aus Kirche, Dia­konie und Zivilgesellschaft

Kosten:
Tagungs­bei­trag: 80 € (ermä­ßigt 60 €)

Über­nach­tung: Ein­zel­zimmer
inkl. Früh­stücks­buffet 89,00 €
Zwei-Bett-Zimmer zur Ein­zel­nut­zung
inkl. Früh­stücks­buffet 99,00 €

Anmel­dung:
Ihre Anmel­dung richten Sie bitte unter Angabe Ihrer dienst­li­chen Funk­tion sowie Ihres Arbeits­feldes per E‑Mail an: wolfgang.winkler@vrk.de oder nutzen Sie unseren Anmeldebutton.

Es stehen 40 Plätze zur Ver­fü­gung. Die Ver­gabe erfolgt in der Rei­hen­folge des Ein­gangs der Anmel­dungen. Not­wen­dige Ände­rungen auf­grund der Ent­wick­lungen der pan­de­mi­schen Lage behalten wir uns vor.

Anmel­dung:
Da die Prä­senz­ver­an­stal­tung bereits aus­ge­bucht ist, können Sie sich hier zur digi­talen Teil­nahme anmelden.

Ihr Ansprech­partner:
Wolf­gang Winkler
Ver­si­cherer im Raum der Kir­chen
Aka­demie GmbH
Köl­ni­sche Straße 108–112
34119 Kassel
Telefon 0561 70341–3014
Telefax 70341–3070
wolfgang.winkler@vrk.de

(alles)

Programm

Die mit einem Stern* gekennzeichneten Beiträge werden zusätzlich digital übertragen.

(nur Programm)

Montag, 9. Mai 2022

11:00 Uhr
Begrü­ßung und Ein­füh­rung
Dr. Georg Hof­meister, Leiter, Aka­demie des Ver­si­che­rers im Raum der Kir­chen
Prof. Dr. Johannes Eurich, Direktor, Dia­ko­nie­wis­sen­schaft­li­ches Institut der Uni­ver­sität Hei­del­berg
Prof. Dr. Georg Lämmlin, Direktor, Sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Institut der EKD

11:15 Uhr
Zum Ein­stieg: Fragen und Erwartungen

11:30 Uhr
Neue Dyna­miken im Stif­tungs­sektor:
Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit, Ven­ture Phil­an­thropie
Frie­de­rike von Bünau, Vor­stands­vor­sit­zende, Bun­des­ver­band Deut­scher Stiftungen

12:30 Uhr
Mit­tag­essen

14:00 Uhr
Stif­tungs­ka­pital als Chance – soziale Inves­ti­tionen für Kirche und Dia­konie?
Dr. Volker Then, CEO, Fon­da­zione AIS – Advan­cing Impact and Sus­taina­bi­lity, Bologna

14:45 Uhr
Trends im Stif­tungs­wesen – Altes Kapital in neuen Schläu­chen?
Fish­bowl-Dis­kus­sion mit den Referent:innen

15:30 Uhr
Kaf­fee­pause

16:00 Uhr
Work­shops: Stif­tungs­öko­nomie – Warum und wozu wir sie brauchen

1) Stif­tungs­ka­pital mobi­li­sieren – zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment stärken
Refe­rent: Dr. Rupert Graf Strach­witz, Direktor, Mae­ce­nata Institut für Phil­an­thropie und Zivil­ge­sell­schaft
Mode­rator: Prof. Dr. Georg Lämmlin

2) Ver­trau­en­Macht­Wir­kung. Thesen für die Stif­tungs­land­schaft von morgen
Refe­rent: Wiebke Gülcibuk, Lei­tung Kom­mu­ni­ka­tion, Phineo
Mode­rator: Dr. Georg Hofmeister

3) Wert­schöp­fung in der digi­ta­li­sierten Öko­nomie – für das Gemein­wohl nutzen
Refe­rent: Michael Carl, Director, Carl Insti­tute for human future, Leipzig
Mode­rator: Ulrich Lilie, Prä­si­dent, Dia­konie Deutschland

4) Neue Kon­stel­la­tionen im Stif­tungs­sektor – von Bür­ger­stif­tungen über kom­mu­nale Koor­di­na­tion bis zur Betei­li­gung an Start-Ups
Refe­rent: Prof. Dr. Thomas Kreuzer, Geschäfts­führer, Fund­rai­sing Aka­demie Frank­furt
Mode­rator: Prof. Dr. Johannes Eurich

17:00 Uhr
Wechsel der Workshops

17:15 Uhr
Wie­der­ho­lung der Workshops

18:15 Uhr
Was wir errei­chen wollen und mit wem wir zusam­men­ar­beiten können – vier Leit­sätze zum Stif­tungs­ka­pital der Zukunft
Ulrich Lilie

19:00 Uhr
Abend­essen

Anschl.
Infor­meller Ausklang

Kreuz­gang

Renais­sancehof

(Bild­rechte: © Frank Schmidt, Erfurt)

Dienstag, 10. Mai 2022

9:00 Uhr
Viel­falt im Stif­tungs­wesen – deut­sche und euro­päi­sche Per­spek­tiven
Felix Olden­burg, Vor­stand, gut.org

9:30 Uhr
Reso­nanzen aus dem Auditorium

9:45 Uhr
Werk­stätten: Stif­tungs­ka­pital – Gemein­wohl­ori­en­tiertes Fundraising

1) Nach­hal­tige Finan­zie­rung für Kirche und Dia­konie
Chris­tian Schwarz­rock, Abtei­lungs­leiter Finanz­ma­nage­ment, Evan­ge­li­sche Bank
Johannes Reinsch, Geschäfts­führer, EB-Sus­tainable Real Estate GmbH

2) Fund­rai­sing für die Welt – nach­hal­tige und soziale Inves­ti­tionen
Anne Dreyer, Lei­terin Kom­mu­ni­ka­tion und Fund­rai­sing, Brot für die Welt

3) Fund­rai­sing für soziale Inno­va­tionen mit gesell­schaft­li­chem Mehr­wert
Alex­ander Kraemer, Leiter Unter­neh­mens­en­ga­ge­ment, Haus des Stiftens

4) Ent­wick­lung des Stif­tungs­we­sens in der Praxis – Bei­spiele aus Würt­tem­berg
Dr. Robert Bachert, Finanz­vor­stand, Dia­ko­ni­sches Werk Württemberg

11:00 Uhr
Kaf­fee­pause

11:15 Uhr
Stif­tungs­po­ten­zial – Wie lässt es sich aus­schöpfen und nutzen?
Abschluss­dis­kus­sion mit den Referent:innen

12:15 Uhr
Abschluss­voten zur Wei­ter­füh­rung der Thematik

13:00 Uhr
Mit­tag­essen

Anschlie­ßend
indi­vi­du­elle Abreise

Der Tagungsort

Evan­ge­li­sches Augus­ti­ner­kloster zu Erfurt

Kapi­tel­saal

(Bild­rechte: © Frank Schmidt, Erfurt)

Mitwirkende

Oliver Albrecht stu­dierte ev.Theologie in Bethel und Hei­del­berg. Danach arbei­tete er eine Zeit in der Kran­ken­pflege. In seiner ersten Gemeinde in Niedernhausen/Taunus ent­wi­ckelte er das Pro­jekt „Gemein­de­aufbau in der Volks­kirche“. 2010 versah er die gesamt­kirch­liche Pro­fil­stelle „Evan­ge­li­sche Iden­tität“. Aus seinem EKHN-weiten Enga­ge­ment ist das Lehr­buch „Lebens­themen“ ent­standen. Seit April 2015 ist Albrecht Propst für Rhein-Main. Als Propst sieht er seine Auf­gabe in der Seel­sorge und der berufs­bio­gra­fi­schen Beglei­tung der Pfarrer*innen seiner Propstei. Als wich­tigstes Anliegen bezeichnet Albrecht eine engere Ver­zah­nung zwi­schen Dia­konie und Mis­sion: „Kirche werde nach außen wirksam in Wort (Mis­sion) und Tat (Dia­konie).“

Prof. Dr.min. Sandra Bils ist Refe­rentin für stra­te­gisch-inno­va­tive Trans­for­ma­ti­ons­pro­zesse bei midi – Evan­ge­li­sche Arbeits­stelle für mis­sio­na­ri­sche Kir­chen­ent­wick­lung und dia­ko­ni­sche Pro­fil­bil­dung in Berlin. Außerdem hat sie an der CVJM-Hoch­schule Kassel eine Hono­rar­pro­fessur für mis­sio­na­ri­sche Kir­chen­ent­wick­lung inne. Sandra Bils ist deutsch­land­weit bera­tend und ver­net­zend an ver­schie­denen Pro­zessen wie Erpro­bungs­räumen und anderen Inno­va­ti­ons­pro­jekten beteiligt.

Alina Brink­mann ist Refe­rentin für Pas­to­rale Pla­nung und Ent­wick­lung im Erz­bistum Pader­born. Sie war nach ihrem Stu­dium der Katho­li­schen Theo­logie und Ger­ma­nistik an der TU Dort­mund zwei Jahre lang als wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin am Zen­trum für ange­wandte Pas­to­ral­for­schung in Bochum tätig. Dort lei­tete sie ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit dem Bistum Münster zum Thema Pro­fi­lie­rung von Katho­li­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tungen. Seit Anfang 2019 ist Alina Brink­mann Mit­ar­bei­terin im Bereich Pas­to­rale Dienste im Erz­bistum Pader­born. Zu ihren Schwer­punkten zählen die Wei­ter­ent­wick­lung der Pas­to­ralen Räume, Pas­to­rale Inno­va­tion sowie das Thema Leitung.

Renate Conrad (Diplom-Sozi­al­ar­bei­terin) wurde nach langen Jahren in der kirch­li­chen Kinder- und Jugend­ar­beit mit Blick auf genera­ti­ons­über­grei­fendes Arbeiten und auf Kirche als Akteur im Stadt­raum Sozi­al­ar­bei­terin und för­dert nun seit 12 Jahren in der Kir­chen­Be­zirks­So­zi­al­ar­beit Leipzig die sozi­al­dia­ko­ni­sche Wahr­neh­mung und das gemeind­liche Enga­ge­ment. Beson­ders die Ent­wick­lung von Pro­jekten, die Anknüp­fungs­punkte zur Ver­net­zung schaffen, liegen ihr sehr am Herzen. Z.B. der offene KIRsCH­garten in Con­ne­witz, www.starke-nachbarschaften.de, das Spiel­cafe´ in der PAX Jugend­kirche, Wei­ter­bil­dungen für Ehren­amt­liche in den Kirch­ge­meinden… Sehr gern orga­ni­siert sie dabei die Zusam­men­ar­beit mit nicht­kirch­li­chen Akteuren, was immer wieder für beide Seiten span­nend ist! Publi­ka­tionen (Aus­wahl): R. Conrad, M. Lück, H. Simmat (2015): „Starke Nach­bar­schaften durch aktive Betei­li­gung. Lernen von Com­mu­nity Orga­ni­zing in Leipzig.“ Renate Conrad, Mar­tina Lück, Holger Simmat. In: Hand­buch Com­mu­nity Orga­ni­zing. Theorie und Praxis in Deutsch­land. 2. Auf­lage Bonn: Stif­tung Mit­ar­beit, 143–148.

Philipp Elhaus ist  evan­ge­li­scher Theo­loge und Pastor und war lange Jahre ver­ant­wort­lich für die Mis­sio­na­ri­schen Dienste in der Ev.-luth. Lan­des­kirche Han­no­vers. Seit November 2020 ist er wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter im Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Institut der EKD. Er war Mit­glied im Vor­stand der Arbeits­ge­mein­schaft Mis­sio­na­ri­sche Dienste (AMD) und im Kura­to­rium von midi. Aktu­elle Ver­öf­fent­li­chung zum Thema (mit Gunter Schendel) „Mit beiden Händen geht es besser. Inno­va­tion in der Kirche am Bei­spiel von Erpro­bungs­räumen und Ambi­dex­trie, SI kom­pakt 1.2021.

Chris­tian Fuhr­mann stammt aus Hal­ber­stadt. Nach dem Abitur begann Fuhr­mann eine Aus­bil­dung zum Kran­ken­pfleger, die er aller­dings nicht abschloss son­dern in Naum­burg Theo­logie stu­dierte. Seinen Dienst in der Kir­chen­pro­vinz Sachsen hat er als Vikar in Mer­ten­dorf bei Naum­burg 1985 begonnen, war später Assis­tent am Kate­che­ti­schen Ober­se­minar in Naum­burg und danach Jugend- und Gemein­de­pfarrer im Kir­chen­kreis Naum­burg. Ab 1997 hat Fuhr­mann zunächst als Super­in­ten­dent des Kir­chen­kreises Aschers­leben-Qued­lin­burg, später des Kir­chen­kreises Söm­merda gear­beitet. 2007 ist er in das Lan­des­kir­chenamt der Föde­ra­tion der Evan­ge­li­schen Kir­chen in Mit­tel­deutsch­land gewechselt.

Dr. Emilia Handke hat an der For­schungs­stelle für Reli­giöse Kom­mu­ni­ka­tions- und Lern­pro­zesse in Halle (Saale) über kirch­liche Rituale für kon­fes­si­ons­lose Fami­lien (sog. Feier der Lebens­wende) pro­mo­viert, an der Uni Mar­burg in einem DFG-Pro­jekt zu den Ver­än­de­rungen der kirch­li­chen & nicht­kirch­li­chen Bestat­tungs­kultur gear­beitet und leitet heute als Pas­torin das Werk „Kirche im Dialog“ der Nord­kirche – eine Art Inno­va­ti­ons­zen­trum für die Frage, wie wir Kirche im säku­laren Kon­text sein können. Sie ist Lehr­be­auf­tragte der Uni­ver­sität Ham­burg. Eine aktu­elle Ver­öf­fent­li­chung: Pro­vo­zierte Kasu­al­praxis. Rituale in Bewe­gung (hg. mit Ulrike Wagner-Rau). Stutt­gart: 2019. (Foto: Thomas Hirsch-Hüffell)

Eli­sa­beth Hann von Wey­hern stu­dierte 1982 bis 1989 evan­ge­li­sche Theo­logie und absol­vierte anschlie­ßend ein Lehr­vi­ka­riat in der Frie­dens­kirche in Dachau. Es folgte 1992 bis 1998 die Tätig­keit als Theo­lo­gi­sche Refe­rentin beim Kreis­dekan von Mün­chen und Ober­bayern sowie eine Aus­bil­dung zur Gemein­de­be­ra­terin an der Gemein­de­aka­demie Rum­mels­berg. Von 2000 bis 2005 war sie Theo­lo­gi­sche Pla­nungs­re­fe­rentin der ELKB in Stel­len­tei­lung mit ihrem Ehe­mann. Im glei­chen Zeit­raum erfolgte eine Wei­ter­bil­dung zum Thema Groß­grup­pen­me­thodik mit dem Schwer­punkt Zukunfts­kon­fe­renz sowie eine drei­jäh­rige Coa­ching-Aus­bil­dung. Seit dem 1. März 2006 ist Eli­sa­beth Hann von Wey­hern  Regio­nal­bi­schöfin im Kir­chen­kreis Nürn­berg – bis zu seinem Ruhe­stands­an­tritt am 1.1.2021 in Stel­len­tei­lung mit Ehe­mann Stefan Ark Nit­sche. 

Prof. Dr. Michael Herbst war 1985 bis 1996 Pfarrer in Münster und Bie­le­feld und von 1996 bis 2021 Lehr­stuhl­in­haber für Prak­ti­sche Theo­logie in Greifs­wald. Er ist Direktor des IEEG in Greifs­wald, Mit­glied im Theo­lo­gi­schen Aus­schuss der VELKD und im Her­aus­ge­ber­beirat der ThBeitr. Publi­ka­tionen zu neuen Formen von Kirche: „Auf­bruch im Umbruch“ (BEG 24), Göt­tingen 2018.

Jan-Chris­toph Horn ist Pas­to­ral­re­fe­rent im Bistum Münster. Theo­loge, Erwach­se­nen­bildner, Cari­tas­wis­sen­schaftler, Super­visor (DGSv), Coach (DGfC). Mit­glied der Sys­te­mi­schen Gesell­schaft. Igna­tia­nisch geprägt. Arbeitet kon­kret an Kir­chen­ent­wick­lung als Kul­tur­ent­wick­lung und reflek­tiert dar­über – siehe z.B. kirchenentwicklung.de/kulturwandel. Tätig­keiten als Impuls­geber, Berater und Aus­bildner im eigenen Bistum und dar­über hinaus.

Dr. Georg Hof­meister, geb. 1966, seit 2012 Leiter der Aka­demie des Ver­si­che­rers im Raum der Kir­chen und Pres­se­spre­cher des Unter­neh­mens. Dem Stu­dium der Evan­ge­li­schen Theo­logie folgten eine Pro­mo­tion in Basel, Tätig­keiten als Gemein­de­pfarrer in Mels­ungen und als Stu­di­en­leiter in der Evan­ge­li­schen Aka­demie Hof­geismar. Publi­kationen u. a. zu den Themen der Bio- und Umwelt­ethik, der Natur­phi­lo­so­phie und Schöp­fungs­theo­logie sowie der Frei­zeit- und Tourismusseelsorge.

Flo­rian Kar­cher aus Kassel ist Pro­fessor für Reli­gions- und Gemein­de­päd­agogik und Leiter des Insti­tuts für mis­sio­na­ri­sche Jugend­ar­beit, sowie Stu­di­en­gangs­leiter an der CVJM-Hoch­schule. Er ver­ant­wortet meh­rere Eva­lua­tionen von Inno­va­ti­ons­pro­zessen in ver­schie­denen Kir­chen und Orga­ni­sa­tionen und ist Mit­glied des Inno­va­ti­ons­beirat von Fresh X Deutsch­land. Er ist Mit-Her­aus­geber der BMJ-Reihe, in der u.a. 2020 der Band „Jugend­ar­beit zwi­schen Tra­di­tion und Inno­va­tion: Fresh X mit Jugend­li­chen gestalten“ erschienen ist.

Tim Kauf­mann ist in Kiel geboren und auf­ge­wachsen. Er stu­dierte Theo­logie in Kiel und Erlangen. Nach dem 1. Theo­lo­gi­schen Examen in der Nord­el­bi­schen Kirche folgte der Wechsel in die Ev. Kirche der Pfalz zum Vika­riat in der Kir­chen­ge­meinde Schif­fer­stadt und anschl. ein Spe­zi­al­vi­ka­riat im Mis­sio­na­risch-Öku­me­ni­schen Dienst in Landau. Nach dem 2. Theo­lo­gi­schen Examen war Tim Kauf­mann 6 Jahre Pfarrer der Prot. Kir­chen­ge­meinde Böhl, Böhl-Iggel­heim. Seit 2017 ist er Per­sön­li­cher Refe­rent von OKR Mari­anne Wagner M.A. (Per­sonal, Struktur und Pla­nungs­fragen, Kinder- und Jugend­ar­beit). In dieser Funk­tion erfolgte die Ent­wick­lung und Lei­tung der Erpro­bungs­räume LabORAtorien.

Sr. DDr. Igna Kramp CJ stu­dierte Geschichte, Ger­ma­nistik und Theo­logie. Pro­mo­tionen erfolgten in Älterer deut­scher Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Neu­tes­ta­ment­li­cher Exegese. Sie ist Mit­glied des katho­li­schen Frau­en­or­dens „Con­gre­gatio Jesu“. 2015 bis 2021 war sie tätig als Dozentin am TPI Mainz. MAS Exer­zi­tien und Geist­liche Beglei­tung. Seit 2021 ist Sr. Igna Kramp Lei­terin des Ent­wick­lungs­be­reichs Geist­liche Pro­zess­be­glei­tung im Bistum Fulda. Lite­ratur: In der Kraft des Geistes. Bei­träge von Franz Meures zur Spi­ri­tua­lität der Exer­zi­tien, Kramp/Schulenburg (Hg.), Würz­burg 2021.

Roland Kut­sche stu­dierte von 1982 bis 1988 Theo­logie am Theo­lo­gi­schen Seminar Leipzig. 1990/1991 schloss sich ein Vika­riat in Win­nipeg (Kanada) an und von 1992 bis 2002 war er Gemein­de­pfarrer in Nie­der­wür­schnitz (Erzg.). 2002 bis 2010 folgten die Tätig­keiten als Kran­ken­haus­seel­sorger im Kran­ken­haus Lich­ten­stein und Glauchau und als Pfarrer für mis­sio­na­ri­sche Gemein­de­ent­wick­lung im Kir­chen­be­zirk Glauchau. Roland Kut­sche ist Mit­be­gründer der „Gemeinde-UNI“. 2010 bis 2019 war er als Pfarrer für mis­sio­na­ri­schen Gemein­de­ent­wick­lung im Kir­chen­be­zirk Mari­en­berg tätig und Mit­be­gründer des „Jahres der Erpro­bung“. Seit Februar 2019 ist Roland Kut­sche Pfarrer zur Koor­di­na­tion und Beglei­tung mis­sio­na­ri­scher Pro­jekte und Initia­tiven in der Ev.-luth. Lan­des­kirche Sach­sens „Kirche-die-weiter-geht“.

Prof. Dr. Georg Lämmlin ist Direktor des Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Insti­tuts der EKD, Han­nover und apl. Pro­fessor für Prak­ti­sche Theo­logie an der Uni­ver­sität Hei­del­berg. Nach dem Theo­lo­gie­stu­dium folgte die Pro­mo­tion und Habi­li­ta­tion. Anschlie­ßend war Georg Lämmlin Pfarrer in Mann­heim, Stu­di­en­leiter (Evan­ge­li­sche Aka­demie Baden und Bad Boll) und Leiter des Theo­lo­gi­schen Insti­tuts an der Uni­ver­sität Mann­heim. Auch erfolgte die Wei­ter­bil­dung in sys­te­mi­scher Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung und Gemein­de­be­ra­tung (ipos). Seine For­schungs­schwer­punkte sind die Kir­chen­ent­wick­lung, Reli­gi­ons­kultur, Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schafts­ethik. Die aktu­elle Ver­öf­fent­li­chung: Ekkle­sio­lo­gi­sche Inno­va­tionen, in: Georg Lämmlin, Hg. (2021) Gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt in der post­sä­ku­laren Gesell­schaft, Baden-Baden/­Leipzig, 101–133. Foto: © Jan Schoelzel.

Prof. Dr. Maren Leh­mann absol­vierte ein Design­stu­dium und ein Stu­dium der Erzie­hungs­wis­sen­schaften und der Sozio­logie. Es folgten Pro­mo­tion und Habi­li­ta­tion in sozio­lo­gi­scher Theorie. Nach Sta­tionen an den Uni­ver­si­täten in Halle (Saale), Duis­burg-Essen und Erfurt ist sie seit 2012 Inha­berin des Lehr­stuhls für sozio­lo­gi­sche Theorie an der Zep­pelin Uni­ver­sität in Fried­richs­hafen am Bodensee. Maren Leh­mann ist Mit­her­aus­ge­berin der Zeit­schrift „Soziale Sys­teme“ und Mit­glied im wis­sen­schaft­li­chen Beirat der VI. Kir­chen­mit­glied­schafts­un­ter­su­chung der EKD. Zuletzt the­men­be­zogen publi­ziert: Zwei oder drei. Kirche zwi­schen Orga­ni­sa­tion und Netz­werk, Leipzig 2018, sowie zahl­reiche Auf­sätze zum The­men­kreis Orga­ni­sa­tion und Individualität.

Mar­tina Lück ist Sozi­al­ar­bei­terin M.A. (FH) und Com­mu­nity Orga­ni­zing Trai­nerin. Im Stu­dium der Sozialen Arbeit hatte sie die Mög­lich­keit, ihre Inter­essen an den Themen Gerech­tig­keit, Par­ti­zi­pa­tion und Gemein­we­sen­ar­beit zu ver­tiefen und stieß so auf das Thema Com­mu­nity Orga­ni­zing. Seit nun­mehr 10 Jahren setzt sie sich wis­sen­schaft­lich und prak­tisch mit dieser The­matik aus­ein­ander, ist im erwei­terten Vor­stand im FOCO e.V. tätig, Com­mu­nity Orga­ni­zing Trai­nerin und pro­mo­viert aktuell zum Thema des Com­mu­nity Orga­ni­zing in der Kinder- und Jugend­ar­beit. Publi­ka­tionen (Aus­wahl): R. Conrad, M. Lück, H. Simmat (2015): „Starke Nach­bar­schaften durch aktive Betei­li­gung. Lernen von Com­mu­nity Orga­ni­zing in Leipzig.“ Renate Conrad, Mar­tina Lück, Holger Simmat. In: Hand­buch Com­mu­nity Orga­ni­zing. Theorie und Praxis in Deutsch­land. 2. Auf­lage Bonn: Stif­tung Mit­ar­beit, 143–148.

Daniela Mai­länder (CVJM Bayern) coacht Kir­chen-Pio­nier­pro­jekte bei M.U.T. der ELKB und leitet die Fresh X Initia­tive Kirche Kun­ter­bunt. Zuvor war sie als Refe­rentin bei Fresh X Deutsch­land für den Bereich Kom­mu­ni­ka­tion ver­ant­wort­lich. Pio­nier-Erfah­rungen sam­melte sie beim Aufbau von LUX-Junge Kirche Nürn­berg. Ihre aktu­elle Ver­öf­fent­li­chung  „Wenn Gott zum Auf­bruch ruft. Von Mut und der Unsi­cher­heit als Chance“ (SCM Brock­haus) ist eine geist­liche Weg­be­glei­tung für Men­schen, die im Auf­bruch leben.

Dr. Christof May stu­dierte Phi­lo­so­phie und Theo­logie in Frank­furt und in Rom. 2004 erfolgte die Pro­mo­tion mit der Arbeit „Pil­gern – Mensch­sein auf dem Weg“. Im Anschluss folgten Kaplan­stellen in König­stein und Wies­baden, die Tätig­keiten als Pfarrer und Bezirks­dekan im Bezirk Wetzlar sowie als Geist­li­cher Rektor des Bischof-Blum-Kol­legs. Dr. Christof May ist Bischofs­vikar für die Kirch­ent­wick­lung in Dop­pel­spitze, Regens und Dom­ka­pi­tular. Im Jahr 2020 erfolgte die gemein­same Ver­öf­fent­li­chung „Kirche muss exzen­trisch sein!“ mit Juliane Schlaud-Wolf – 12. Oktober 2020 feinschwarz.net.

Dr. Kerstin Menzel pro­mo­vierte 2017 zum Pfarr­beruf in aus­ge­dehnten Ver­ant­wor­tungs­be­rei­chen an der Phil­ipps-Uni­ver­sität Mar­burg. Seit 2020 ist Kerstin Menzel Assis­tentin am Lehr­stuhl für Prak­ti­sche Theo­logie an der Uni­ver­sität Leipzig sowie wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin in der DFG-For­schungs­gruppe „Sakral­raum­trans­for­ma­tion. Funk­tion und Nut­zung reli­giöser Orte in Deutsch­land“. Sie arbeitet an einem Habi­li­ta­ti­ons­pro­jekt zur Öffent­lich­keit des Got­tes­dienstes. 2017 wurde sie zur Pfar­rerin der EKBO ordi­niert. Sie ist u.a. Mit­glied der Lit­ur­gi­schen Kon­fe­renz der EKD, der Redak­tion von feinschwarz.net und des Arbeits­kreises Pas­to­ral­theo­logie. Ver­öf­fent­li­chung u. a. „Weiße Fle­cken“ und „Rückzug aus der Fläche“? Über kirch­liche Prä­senz in länd­li­chen Räumen, erscheint in: Mei­reis, Torsten/ Wust­mans, Cle­mens (Hg.), Leere Kir­chen – voller Ein­satz? Kirche und sozialer Zusam­men­hang in den urbanen und länd­li­chen Kontexten.

Lju­bica Nikolic ist Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lerin [MSc]. Nach einer kauf­män­ni­schen Kar­riere hat sie Oeco­tro­pho­logie an der HS Nie­der­rhein stu­diert. Sie arbeitet seit 2017 als wiss. MA an der Uni­ver­sität Göt­tingen, am Lehr­stuhl für Sozio­logie ländl. Räume. Als Pro­jekt­ma­na­gerin lei­tete sie dort das BMBF-Pro­jekt „Das Soziale-Orte-Kon­zept“ (2017–20) und nun das BMEL-Pro­jekt „ENKOR Neue Enga­ge­ment­kon­stel­la­tionen in länd­li­chen Räumen“. Sie forscht/publiziert zu den Themen: ländl. Räume, demo­graf. Wandel, Daseinsvorsorge.

Dr. Gun­ther Schendel stu­dierte evan­ge­li­sche Theo­logie und Geschichts­wis­sen­schaften in Mar­burg und Göt­tingen. 2007 pro­mo­vierte er an der Uni­ver­sität Göt­tingen. Nach dem Vika­riat im Kir­chen­kreis Peine von 1994–2013 war er Pastor in Kir­chen­ge­meinden in der Lüne­burger Heide sowie Mit­ar­beiter in Lei­tungs­auf­gaben einer Propstei. Seit 2011 ist er Refe­rent am Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Institut der EKD mit den The­men­schwer­punkten Kir­chen­ent­wick­lung und Ent­wick­lung kirch­li­cher Berufe. Seine aktu­elle Publi­ka­tion lautet: Mul­ti­pro­fes­sio­na­lität und mehr. Mul­ti­pro­fes­sio­nelle Teams in der evan­ge­li­schen Kirche, SI-Kom­pakt 3–2020.

Juliane Schlaud-Wolf, stu­dierte Theo­logie in Frank­furt und Tübingen. Es folgten Tätig­keiten als Pas­to­ral­re­fe­rentin, sys­te­mi­sche Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lerin und Coach im Bistum Lim­burg. Seit 2019 ist Juliane Schlaud-Wolf Bischöf­liche Beauf­tragte für die Kir­chen­ent­wick­lung in Dop­pel­spitze und in der Bis­tums­lei­tung. Im Jahr 2020 erfolgte die gemein­same Ver­öf­fent­li­chung „Kirche muss exzen­trisch sein!“ mit Dr. Christof May – 12. Oktober 2020 feinschwarz.net.

Dr. Thomas Schlegel leitet der­zeit das Referat Gemeinde im Lan­des­kir­chenamt der EKM und ist ver­ant­wort­lich für die „Erpro­bungs­räume“, einem Pro­gramm zur För­de­rung anderer Gemein­de­formen. Nach dem Vika­riat in Mün­chen war er Land­pfarrer in Biber­schlag (Thü­ringen), wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter am IEEG Greifs­wald und Refe­rent am EKD-Zen­trum für Mis­sion in der Region. 

Dr. Hubertus Schö­ne­mann stu­dierte von 1993 bis 1996 Theo­logie in Freiburg/Brsg., Rom und Jeru­salem. 1993 bis 2009 war er Pas­to­ral­re­fe­rent im Bistum Hil­des­heim und pro­mo­vierte 2009 im Fach Bibel­wis­sen­schaft an der Uni­ver­sität Osna­brück. Seit 2010 ist Hubertus Schö­ne­mann Leiter der Katho­li­schen Arbeits­stelle für mis­sio­na­ri­sche Pas­toral der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in Erfurt. Lite­ratur (in Aus­wahl): mit Tobias Kläden, Mis­sion als Para­digma einer sich trans­for­mie­renden Pas­toral, ZPTh Jg. 2021, Bd. 41 Nr. 1, 53–66. Chris­tentum als Lebens­form. Von den Zumu­tungen und Mög­lich­keiten post­mo­dernen Glau­bens, in: Elhaus, Philipp / Kirchhof, Tobias (Hg.), Kirche sucht Mis­sion. Kir­chen­ent­wick­lung in mis­sio­na­ri­scher Pro­vo­ka­tion, Leipzig 2020, 106–126.

Dr. Steffen Schramm war 1991 bis 1997 Inter­nats­leiter und von 1997 bis 2004 Gemein­de­pfarrer in Macken­bach und Schwe­del­bach sowie Mit­glied im Bezirks­kir­chenrat und stell­ver­tre­tender Lan­des­syn­odaler. Seit 1999 ist er in Per­spek­tiv­kom­mis­sionen der Evan­ge­li­schen Kirche der Pfalz und seit 2004 Leiter des Insti­tuts für kirch­liche Fort­bil­dung sowie seit 2007 Geschäfts­führer des Zen­trums für theol. Aus- und Fort­bil­dung der EKP. Auch hat er die Zusatz­qua­li­fi­zie­rung als Sozi­al­ma­nager und ist Sys­te­mi­scher Orga­ni­sa­ti­ons­be­rater. Dar­über hinaus war Steffen Schramm Mit­glied der Lan­des­synode (2014–2020). Seine Publi­ka­tionen (Aus­wahl): Gemeinde geht weiter (mit L. Hoff­mann), Stutt­gart 2017; Kirche als Orga­ni­sa­tion gestalten. Kyber­ne­ti­sche Ana­lysen und Kon­zepte zu Struktur und Lei­tung ev. Lan­des­kir­chen, Berlin 2015.

Dr. Chris­tian Schröder ist Theo­loge und His­to­riker. Nach Pro­mo­tion in Kir­chen­ge­schichte arbeitet er seit 2012 im Bistum Aachen. Als Seel­sorger war er vor allem im Kon­text von fresh expres­sions, Trans­for­ma­tion und Grün­dung aktiv. For­schungs- und Vor­trags­tä­tig­keit ins­be­son­dere zu den Themen Sto­ry­tel­ling, Inno­va­tion und Visi­ons­ent­wick­lung. Aktuell ist er Refe­rent für Pas­to­ral­ent­wick­lung und Mit­ar­beit in der Inno­va­ti­ons­platt­form des Bistums.

Prof. Dr. Mat­thias Sell­mann absol­vierte Stu­dien in katho­li­scher Theo­logie und Sozi­al­wis­sen­schaften in Pader­born, Bonn und Münster. Er arbeitet seit 2008 als Pro­fessor für Pas­to­ral­theo­logie an der Katho­lisch-Theo­lo­gi­schen Fakultät Bochum. Seit 2013 ist er Gründer und Direktor des ‚Zen­trum für ange­wandte Pas­to­ral­for­schung“ (kurz: zap). Das zap gene­riert aus der Zusam­men­ar­beit mit inno­va­tiven Auf­brü­chen in Kirche und Pas­toral neue Erkennt­nisse, Tools und For­mate von Kir­chen­ent­wick­lung. Sell­mann war u. a. von 2012–2021 Berater der Jugend­kom­mis­sion der DBK und ist ab 2021 Berater der Pas­to­ral­kom­mis­sion. Er ist Mit­glied des Zen­tral­ko­mitee der Deut­schen Katho­liken und der Syn­odal­ver­samm­lung des Syn­odalen Weges. Publi­ka­tionen (Aus­wahl): Wim Damberg/Matthias Sell­mann (Hg): Die Theo­logie und das Neue. Per­spek­tiven zum krea­tiven Zusam­men­hang von Inno­va­tion und Tra­di­tion, Frei­burg i.B. 2015 und Wer ent­scheidet, wer was ent­scheidet? Zum Reform­be­darf kirch­li­cher Füh­rungs­praxis (=Qua­estio Dis­pu­tata 312), Frei­burg iB 2020 (zus. mit Bene­dikt Jürgens).

Dr. Mag­da­lena Stein­höfel stu­dierte evan­ge­li­sche Theo­logie in Jena und pro­mo­vierte im Fach­be­reich Prak­ti­sche Theologie/Pastoraltheologie. Sie ist Mit­be­grün­derin der Initia­tive „Engel am Zug“ (Erpro­bungs­raum der EKM) und Vor­stands­mit­glied der Öku­me­ni­schen Bahn­hofs­mis­sion Erfurt e.V. Der­zeit absol­viert sie ein berufs­be­glei­tendes Vika­riat mit Stel­len­an­teil für wis­sen­schaft­liche und über­ge­ord­nete lan­des­kirch­liche Auf­gaben in Jena.

Jürgen Stobbe arbei­tete nach der Aus­bil­dung zum Ver­si­che­rungs­kauf­mann zunächst als Orga­ni­sa­ti­ons­in­spektor bei der Vic­toria-Ver­si­che­rung. Von dort wech­selte er 1991 zur HUK-COBURG und 2009 als Vor­stands­mit­glied zum Ver­si­cherer im Raum der Kir­chen. Seine Res­sort­schwer­punkte liegen im Ver­trieb und Mar­ke­ting sowie in der Betriebs­or­ga­ni­sa­tion, der Revi­sion und dem Risi­ko­ma­nage­ment. Seit 01. August 2021 ist er Vor­stands­spre­cher des VRK.

Verena Such­hart-Kroll (Mag. theol./M.A.) hat in Münster und Durham (UK) Theo­logie stu­diert. Seit 2018 ist sie Wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin an der Katho­lisch-Theo­lo­gi­schen Fakultät der WWU Münster. Sie ist für die Arbeits­stelle für Theo­lo­gi­sche Gen­der­for­schung tätig und pro­mo­viert am Institut für Reli­gi­ons­päd­agogik und Pas­to­ral­theo­logie zu Ver­wen­dungs­weisen und Poten­tialen der Bibel in der Prak­ti­schen Theo­logie, u.a. auch in der pas­to­rale d’engendrement. Wei­tere Schwer­punkte sind Gen­der­fragen in der Hoch­schul­di­daktik und Reprä­sen­ta­tion im theo­lo­gi­schen Diskurs.

Björn Szy­ma­nowski ist Leiter des Kom­pe­tenz­zen­trums Füh­rung am Zen­trum für ange­wandte Pas­to­ral­for­schung, Ruhr-Uni­ver­sität Bochum. Er forscht aktuell zu Themen der Kir­chen­ent­wick­lung und arbeitet in seiner Pro­mo­tion an einer prak­ti­schen Theo­logie kirch­li­cher Dienst­leis­tung. Jüngst hat er in der Pro­jekt­kom­mis­sion „Zukünf­tige Formen von Kirche“ des 3. Öku­me­ni­schen Kir­chen­tags mit­ge­wirkt. Aus­ge­wählte Publi­ka­tion: Markus Etscheid-Stams / Björn Szy­ma­nowski / Andrea Qual­brink / Bene­dikt Jür­gens: Gesucht: Die Pfarrei der Zukunft. Der krea­tive Pro­zess im Bistum Essen, Frei­burg im Breisgau 2020.“

Dr. Gudrun Töpfer stu­dierte Päd­agogik und Psy­cho­logie in Frei­burg und Erfurt. 2010 grün­dete sie die Wech­sel­werk GmbH, die Orga­ni­sa­tionen in Ent­wick­lungs­pro­zessen begleitet. 2021 pro­mo­vierte sie über orga­ni­sa­tio­nale Ambi­dex­trie und grün­dete den Think­tank Ambi­dex­trie, um das Thema weiter zu erfor­schen und Inter­es­sierten zugäng­lich zu machen. Sie ist Mit­her­aus­ge­berin der Reihe Arbeits­schutz Office und wurde 2020 vom BMWi als Vor­bild­un­ter­neh­merin aus­ge­zeichnet. 2021 ver­öf­fent­lichte sie „Ambi­dex­trie in Orga­ni­sa­tionen“ (Schäffer-Poeschel).

Simone Twents stu­dierte Theo­logie und Päd­agogik in Münster und Rom. 1999 bis 2009 arbei­tete sie als Refe­rentin im Bereich mis­sio­na­ri­scher Jugend­pas­toral im Bistum Fulda. 2009 bis 2017 ent­wi­ckelte sie als Pro­gramm­ver­ant­wort­liche und stell­ver­tre­tende Lei­terin das cityp­as­toral renom­mierte Max­hauses in Düs­sel­dorf weiter. Seit 2018 ist sie Dezer­nentin für Glau­bens­kom­mu­ni­ka­tion, Cityp­as­toral und Pas­to­rale Inno­va­tion im Bistum Fulda. Seit Oktober 2021 im Auf­trag des Bischofs Lei­terin der diö­ze­san­weiten stra­te­gi­schen Initia­tive für pas­to­rale Inno­va­tion. Autorin beim HR.

Eric Ver­woerd has been working for the Pro­tes­tant Church in the Nether­lands as pro­ject­leader of the pioneers­mo­ve­ment for the last 3 years. Pioneers­places (150) are new ways of being church for people who don’t attend church. We help local churches to start new initia­tives and bring them tog­e­ther in a lear­ning­com­mu­nity. Before he started in this team he used to be a local pioneer in a new housing estate in the west of the Nether­lands, he stu­died theo­logy and used to be a sportsteacher.

Carla J. Witt stu­dierte Sozio­logie, Psy­cho­logie und Poli­tik­wis­sen­schaft mit Abschluss Magistra Artium in Gießen. Seit November 2011 arbeitet sie als Wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin am Institut zur Erfor­schung von Evan­ge­li­sa­tion und Gemein­de­ent­wick­lung (IEEG) der Uni­ver­sität Greifs­wald. Dort ist sie beson­ders im Bereich der qua­li­ta­tiven und quan­ti­ta­tiven For­schung zur Kir­chen- und Gemein­de­ent­wick­lung tätig. Seit 2016 ist sie maß­geb­lich an der Eva­lua­tion der Erpro­bungs­räume der EKM betei­ligt. Publi­ka­tionen (Aus­wahl): Koeniger, Kolja / Schendel, Gun­ther / Witt, Carla J.: Vom Test­fall lernen. Zur Eva­lua­tion der „Erpro­bungs­räume“ in der EKM – ein Werk­statt­be­richt. In: Prak­ti­sche Theo­logie 1–2020, S. 52–58.

Kir­chenrat Michael Wolf ist Pfarrer der Ev.-luth. Kirche in Bayern. 2005 bis 2007 war er als Pfarrer der Deut­schen Ev.-Luth. Kirche in der Ukraine (Krim) tätig und von 2008 bis 2013 als Pfarrer in der Kir­chen­ge­meinde Rohr (Deka­nats­be­zirk Schwa­bach). 2014 bis 2019 war Michael Wolf Refe­rent für mis­sio­na­ri­sche Gemein­de­ent­wick­lung im Amt für Gemein­de­dienst der Ev.-luth. Kirche in Bayern und seit 2019 ist er Refe­rent für Kir­chen- und Gemein­de­ent­wick­lung im Lan­des­kir­chenamt in Mün­chen, im Lei­tungs­team des Netz­werks church­con­ven­tion in Bayern.

Routenplanung

Ein Symposium in Zusammenarbeit mit …

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IEEG Institut zur Erfor­schung von Evan­ge­li­sa­tion und Gemeindeentwicklung

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(alles)

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Katho­li­sche Arbeits­stelle für mis­sio­na­ri­sche Pastoral

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Sozi­al­wis­sen­schaft­li­ches Institut der EKD

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Anmeldung zur Fachtagung

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Die Präsenzveranstaltung ist bereits ausgebucht.

Fach­ta­gung „Mis­sion Inves­ting – neue Formen der Phil­an­thropie in Kirche, Dia­konie und Gesell­schaft
Fach­ta­gung vom 9.–10. Mai 2022
Evan­ge­li­sches Augus­ti­ner­kloster zu Erfurt
 
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„Kirche neu denken – Kirche erproben. Auf der Suche nach neuen Formen kirch­li­chen Lebens
Sym­po­sium vom 22.–24. März 2022
Evan­ge­li­sches Augus­ti­ner­kloster zu Erfurt
 
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Weitere Veranstaltungen

Biodiversität – Vom Wert der Vielfalt 

26. Januar 2022 – Online­ver­an­stal­tung: Nach neuen Berech­nungen sind welt­weit etwa eine Mil­lion Tier- und Pflan­zen­arten in ihrer Exis­tenz gefährdet. Bei vielen Arten sind Viel­falt und Bio­masse stark zurück­ge­gangen und ganze Öko­sys­teme sind bedroht. Mit ihrer neuen Ver­öf­fent­li­chung „Vom Wert der Viel­falt. Bio­di­ver­sität als Bewäh­rungs­probe der Schöp­fungs­ver­ant­wor­tung“ wirbt die Kom­mis­sion für gesell­schaft­liche und soziale Fragen der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz für den Schutz der Biodiversität.

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