Die Klimakrise eskaliert nahezu ungebremst, Ökosysteme, Frieden und Demokratie sind akut bedroht, Kollapsszenarien werden immer wahrscheinlicher. Was wenn nicht alles gut geht? Kirchen, Diakonie und Caritas haben das Potenzial, einen entscheidenden Beitrag zur gesellschaftlichen Krisenresilienz zu leisten.
Wie kann sich Kirche angesichts von Kollapsszenarien gut aufstellen – organisatorisch, geistlich, seelsorglich und theologisch? Welche Strategien und Praktiken tragen zu einem möglichst guten Leben in und trotz der Klimakatastrophe bei? Wo entstehen bereits hilfreiche Formen des Miteinander-Über-Lebens?
Materialien:
Im Folgenden finden sich erste Impulse, Thesen und offene Fragen, im Anschluss an den Fachtag Über Leben in Kollapsen. Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame (05.02.2026).
Tagungsbeobachtung zum Fachtag
Thesen von Stefan Rostock
Theologie im Klimakollaps – Welche Fragen müssen wir stellen?
Neun Thesen zu einer kollapsbewussten Kirche und Diakonie von Philipp Ackermann
Fragen auf dem Weg zu einer sprachfähigen Theologie in Biosphären-Kollapsen
Theologische Fragen von Walter Lechner
OK Doomer? Warum der Kollaps nicht das Ende der Welt bedeuten muss
Blogbeitrag im midi-Magazin von Gabriela Hund und Walter Lechner
Mitglieder der AG Kirche und Theologie im Klimakollaps:
- Lioba Diez, Spirit & Soul
- Matilda Franz, Ökumenisches Netzwerk Eine Erde
- Tobias Horrer, Konvent an der Reformationskirche / Refo Moabit, Berlin
- Dr. Martin Horstmann, Studienleiter, Melanchthon-Akademie Köln
- Gabriela Hund, ??
- Walter Lechner, Referent für Sozialraumorientierung in Diakonie und Kirche, Evangelische Arbeitsstelle midi
- Dorle Mühlhoff, Netzwerk Tiefe Anpassung
- Dr. Matthias Stracke-Bartholmai, Bildungsreferent, Akademie des VRK