Zusammen schaffen wir es!
Multi- und interprofessionelles Arbeiten im Dienst unserer Kirche

Symposium vom 17.–19. März 2021 in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar

Präsenzveranstaltung ausgebucht – wir nehmen Sie gerne auf die Warteliste.
Eine virtuelle Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Das kreative Miteinander unterschiedlicher Professionalitäten und Berufsgruppen schafft neue Ideen und wird für eine gelingende Kommunikation des Evangeliums immer wichtiger. Das zeigt sich beispielsweise bei der Umsetzung kirchlicher Reformkonzepte oder beim Miteinander im Sozialraum. Unter dem Stichwort „Multi- und Interprofessionalität“ kristallisieren sich dabei zukunftsweisende Konzepte für die Zusammenarbeit in Dienstgemeinschaften unserer Kirche heraus.

Wie kann das Miteinander so gestaltet werden, dass die verschiedenen Glieder am Leib Christi gemeinsam dem Auftrag der Kirche dienen? Wie können klare Zuständigkeiten in einer multiprofessionellen Dienstgemeinschaft vereinbart und zugleich an den Schnittstellen respektvoll miteinander gearbeitet werden? Welche Formen der Zusammenarbeit gibt es, damit die Einzelnen Entlastung erfahren und ihre Kompetenzen besser einsetzen können? Wie lassen sich sowohl die Profilierungen der jeweiligen Berufsbilder schärfen als auch gleichzeitig diese Profile in einem gemeinsamen Miteinander verorten? Inwiefern kann durch interprofessionelle Praxis gemeinsam Neues entstehen und Innovationen befördert werden?

Gemeinsam mit Expert*innen aus Theologie und Kirche mit all ihren Handlungsfeldern, aus der Innovations- und Kooperationsforschung sowie dem Gesundheitswesen wollen wir mit Ihnen diese und weitere Fragen diskutieren und zukunftsweisende Perspektiven für eine innovative Kultur der Kooperation im kirchlichen Handeln kreieren.

Verantwortlich für das Symposium:

Dr. Georg Hofmeister, Leiter der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen
Christiane Luckhardt, Studienleiterin Vikariatsausbildung und Projektstelle „Interprofessionalität in der Kirche“, Ev. Studienseminar Hofgeismar
Dr. Gunther Schendel, Kirchenentwicklung und Entwicklung kirchlicher Berufe, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD
OKRin Dr. Birgit Sendler-Koschel, Leiterin der Bildungsabteilung, Ev. Kirche in Deutschland

Ein Symposium in Zusammenarbeit mit:

Präsenzveranstaltung ausgebucht

Symposium

Zusammen schaffen wir es!
Multi- und interprofessionelles Arbeiten im Dienst unserer Kirche

17.–19. März 2021

Tagungsort:
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Tagungsraum: Synodalsaal
Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar

Zielgruppe:
Multiplikator*innen und Entscheidungsträger*innen aus den kirchlichen Bereichen „Bilden-Unterstützen-Verkündigen“

Kosten:
Die Kosten für Verpflegung und Programm werden von der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen getragen. Reise- und Übernachtungskosten (EZ inkl. Frühstücksbuffet: 53,50 €) sind in Eigenleistung bzw. von den entsendenden Dienststellen zu erbringen.
Die digitale Teilnahme ist für Sie kostenfrei.

Übernachtung:
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar

Anmeldung:
Anmeldeschluss: 06. November 2020
Es stehen 50 Plätze zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.
Die Präsenzveranstaltung ist ausgebucht!

Ihr Ansprechpartner:
Versicherer im Raum der Kirchen
Akademie GmbH
Kölnische Straße 108-112
34119 Kassel
Telefon 0561 70341-3014
Telefax 70341-3070
wolfgang.winkler@vrk.de

Tagungsort: Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

Programm

Mittwoch, 17. März 2021

12.00 Uhr
Mittagessen

13.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Georg Hofmeister, Leiter der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen
OKRin Dr. Birgit Sendler-Koschel
, Leiterin der Bildungsabteilung,
Ev. Kirche in Deutschland

13.15 Uhr
Die Dienstgemeinschaft in unserer Kirche –
Erfahrungen der EKD-Gliedkirchen
Kurzpräsentationen aus den Landeskirchen

14.45 Uhr
Wie wir besser zusammenarbeiten?
Komplexe Probleme im Team kreativ lösen
Prof. Dr. Ulrich Weinberg, Leiter School of Design Thinking, Hasso-Plattner-Institut

15.15 Uhr
Kooperation und Innovation.
Auf dem Weg zur inter- und multiprofessionellen Zusammenarbeit in kirchlichen Diensten
Prof. Dr. Johannes Eurich, Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg

15.45 Uhr
Kaffeepause

16.15 Uhr
Multi- und interprofessionelle Zusammenarbeit –
Beobachtungen aus dem eigenen Arbeits- und Verantwortungsbereich

Vertiefung in Kleingruppen

17.00 Uhr
Wege zum gelingenden Miteinander der Berufsgruppen
Podiums- und Plenumsgespräch

  • Prof. Dr. Johannes Eurich
  • Cornelia Ewald, Landessingwartin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Kirchenmusikerin an der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Berlin-Lichtenberg
  • Diakonin Ute Kaisinger-Carli, Referat Theol. Aus-, Fort- und Weiterbildung, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Gemeindebezogene Dienste
  • Prof. Dr. Ulrich Weinberg

Moderation:
Dr. Friederike Krippner, Direktorin, Ev. Akademie Berlin

18.30 Uhr
Gemeinsames Abendessen

20.00 Uhr
„It takes teamwork to make a dream work“*: 
Zusammenarbeit im Spielfilm
*aus: „The Second Best Exotic Marigold Hotel“
Sabine Schröder M.A., Leiterin der Evangelischen Medienzentrale Kassel, Referat für Schule und Unterricht im Dezernat Bildung der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck

Get together

Der Tagungsort

Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

Kapelle

Schlösschen

Donnerstag, 18. März 2021

8.45 Uhr
Geistlicher Impuls am Morgen
Christiane Luckhardt, Vikariatsausbildung und Projektstelle „Interprofessionalität in der Kirche“, Ev. Studienseminar Hofgeismar

9.15 Uhr
Vorwärts leben – rückwärts verstehen:
Zur Geschichte und Gegenwart des Miteinanders der Berufsprofile in den ostdeutschen Kirchen
Prof. Dr. Hildrun Keßler, Ev. Religions- und Gemeindepädagogik, Ev. Hochschule Berlin
Dr. Hanna Kasparick, ehemalige Direktorin des Ev. Predigerseminars in Wittenberg

10.15 Uhr
Kaffeepause

10.45 Uhr
Kirchentheoretische Perspektiven

a) Kirche und Diakonie als sozialräumliche Akteur*innen
Prof. Dr. Georg Lämmlin, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD

b) Colloborative ministry in the global horizon of the church
Bishop Nicholas Baines, Church of England

11.45 Uhr
Zusammen schaffen wir es?!
Podiums- und Plenumsdiskussion mit:

  • Bishop Nicolas Baines
  • Pfarrer David Gabra, Ev. Kirchengemeinde Essen-Kettwig, früher Pfarrer der Ev. Kirche von Ägypten
  • Prof. Dr. Georg Lämmlin
  • Synodale Anna-Lena Moselewski, Jugenddelegierte der 12. Synode der Ev. Kirche in Deutschland, Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend in Deutschland e.V. (aej)

Moderation:
Dr. Friederike Krippner

12.30 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Wie gelingt Multi- und Interprofessionalität –
Inspirationen aus dem Gesundheitswesen
Prof. Dr. PH Ursula Walkenhorst, Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB), Universität Osnabrück

15.00 Uhr
Vorstellung verschiedener Modelle zum Gelingen 

15.30 Uhr
Kaffeepause

16.00 Uhr
Umsetzungen für die Praxis – Vertiefung der Modelle in Kleingruppen
Zwei Durchgänge – mit Wechsel der Seminargruppen

a) Teamarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen. Gelingensbedingungen für Jugend- und Konfirmandenarbeit
Prof. Dr. Wolfgang Ilg, Jugendarbeit und Gemeindepädagogik, Ev. Hochschule Ludwigsburg

b) Themenzentrierte Interaktion als Instrument für die Zusammenarbeit in multi- und interprofessionellen Teams
Christiane Luckhardt

c) Wege zum gelingenden Teambuilding
Prof. Dr. Margarete Boos, Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie, Georg-August-Universität Göttingen

d) Arbeiten in Dienstgruppen.
Landeskirchliche Erfahrungen mit multiprofessionellen Teams
Kirchenrat Dr. Jörg Augenstein, stellvertretender Leiter des Personalreferates, Ev. Landeskirche in Baden
Michael Westerhoff, Landeskirchenamt, Ev. Kirche von Westfalen

e) Digitaler Workshop: 
Erweiterung des Gottesdienstraumes ins Internet
Wolfgang Loest, Social-Media-Pfarrer der Lippischen Landeskirche und Gemeindepfarrer in Detmold-Ost

f) Digitaler Workshop:
Projekt „Das vernetzte Dorf“
Pax-Jugendkirche Leipzig (angefragt)

18.30 Uhr
Gemeinsames Abendessen

20.00 Uhr
Allgemein gemeinsam oder ganz gemein nur einsam?
Improvisiertes Theater mit dem Fast Forward Theatre Marburg

21.00 Uhr
Get together 

Freitag, 19. März 2021

8.45 Uhr
Geistlicher Impuls am Morgen
OKRin Dr. Birgit Sendler-Koschel

9.15 Uhr
Dienstgemeinschaft unserer Kirche –
Anforderungen an die Ausbildung und die Kirchenleitung

a) Kirchenreform durch Ausbildungsreform –
am Beispiel des Reformvikariats der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
Prof. Dr. Lutz Friedrichs, Direktor des Ev. Studienseminars Hofgeismar

b) Kirche der Zukunft.
In Netzwerken denken und arbeiten lernen
Landesbischof Ralf Meister, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

10.30 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Multi- und Interprofessionalität konsequent weiterdenken.
Dienst- und Ämterverständnis im Kontext von Leitungs- und Machtfragen

Impuls aus kirchenleitender Perspektive
Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Impuls aus diakonischer Perspektive
Diakon Dr. Ralph Fischer, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck

anschließend
Als Dienstgemeinschaft gemeinsam unterwegs sein
Podiums- und Plenumsdiskussion mit:

  • Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel
  • Diakon Dr. Ralph Fischer
  • Prof. Dr. Lutz Friedrichs
  • Landesbischof Ralf Meister

Moderation:
Dr. Friederike Krippner

12.30 Uhr                
Schlusswort und Reisesegen
Dr. Georg Hofmeister

12.45 Uhr
Mittagessen
anschl. individuelle Abreise

Mitwirkende

Dr. Jörg Augenstein, Kirchenrat, studierte Theologie und promovierte zum Dr. theol. an der Universität Heidelberg. Seit 1994 ist er Lehrbeauftragter für das Neue Testament an der Universität Heidelberg. 1999-2005 war er Gemeindepfarrer in Mudau/Odenwald und seit 2005 leitet Jörg Augenstein die Personal- und Strukturplanung der Evangelischen Landeskirche in Baden. Seit 2012 ist er außerdem ständiger Vertreter der Personalreferentin. Darüber hinaus ist er Mitglied im Vorstand unterschiedlicher Versorgungswerke und Stiftungen bzw. deren Vorstandsvorsitzender. Er veröffentlichte diverse Publikationen zu unterschiedlichen neutestamentlichen und praktisch-theologischen Themen. Darunter mit W. Härle u.a. (Hg.): „Wachsen gegen Trend.“

Bishop Nicholas Baines ist seit 2014 Bischof von Leeds und war von 2011 bis 2014 Bischof von Bradford und Bischof von Croydon (2003-2011). Ursprünglich aus Liverpool, war er zehn Jahre lang, von 2007 bis 2017, Co-Vorsitzender der Meissen Kommission. Seit 2014 ist er außerdem Mitglied des House of Lords. Nicholas Baines hat 7 Bücher geschrieben und sendet häufig in Radio und Fernsehen.

Dr. Christina Maria Bammel studierte Evangelische Theologie, Philosophie und Religionswissenschaften in Marburg, Berlin und Philadelphia (USA). 2003 promovierte sie im Fach Systematische Theologie. Von 2009-2015 war sie Pfarrerin der „Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg“ Berlin-Mitte und von 2015-2019 leitete sie das Referat Kirchliches Leben im Konsistorium der Landeskirche. Seit Dezember 2019 ist Christina Maria Bammel Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, d. h. theologische Leitung des Konsistoriums. Dazu gehört auch die Leitung verschiedener Kuratorien und Gremien.

Prof. Dr. Margarete Boos hat seit 1995 eine Professur für Wirtschafts- und Sozialpsychologie und die Leitung der Abteilung für Sozial- und Kommunikationspsychologie am Institut für Psychologie, Fakultät für Biologie und Psychologie, an der Universität Göttingen inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Koordination und Kommunikation in medizinischen Teams und die Methoden der Interaktions- und Kommunikationsanalyse. Margarete Boos erhielt mehrfach Lehrpreise im Bachelor- und Master-Psychologie-Programm der Universität Göttingen sowie den Innovationspreis Human Resources (CeBit-Initiative Mittelstand & Landkreis Göttingen) mit der Malamut TeamCatalyst GmbH (Universitäts-Start-up), dessen Mitgründerin und Gesellschafterin sie ist. Außerdem hat sie hat das Göttinger Zivilcourage-Impulstraining (GZIT) mit entwickelt.

Prof. Dr. Johannes Eurich ist seit 2009 Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft an der Universität Heidelberg. Er leitet den Wissenschaftlichen Beirat des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD sowie das International Advisory Board der VID University in Oslo/Norwegen und ist in zahlreichen Gremien aktiv. Zurzeit entwickelt er zusammen mit vier weiteren europäischen Partnern im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes ein Fortbildungsangebot im Bereich sozialer Innovationen für Führungskräfte aus Diakonie und Kirche. Neuere Publikation: Johannes Eurich/Markus Glatz-Schmallegger (Hg.): Soziale Dienste entwickeln. Innovative Ansätze in Diakonie und Caritas, Leipzig 2019.

Cornelia Ewald legte ihr A-Examen Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale ab. Als Kirchenmusikerin arbeitete sie in Lübben und Berlin-Niederschönhausen sowie als Chorassistentin am Staatstheater Cottbus. Aktuell ist sie Kirchenmusikerin in Berlin-Lichtenberg und Landessingwartin der EKBO sowie Mitglied der Gesangbuchkommission der EKD und stellvertretende Vorsitzende des Chorverbandes der EKBO. Publikationen sind z. B. „Klassisch oder modern“ – Singen im Gottesdienst. Ein Aufsatz in „Alles predigt“ 2019 oder auch der Beitrag „Quelle für seelische Kraft“ in „Die Kirche“ 2020.

Dr. Ralph Fischer ist Evangelischer Diakon, Erzieher, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Diplom-Sozialarbeiter (univ.) und Doktor der Philosophie. Seit 28 Jahren arbeitet es in der EKKW im Arbeitsfeld Gemeindeleitung und Kirchenvorstand. Außerdem hat er wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Kirche und Zivilgesellschaft, Ehrenamt, Milieutheorie und sozialer Ungleichheit verfasst. Ralph Fischer ist vor dem Hintergrund seiner Berufsbiografie wissenschaftlich und praktisch interdisziplinär arbeitend.

Prof. Dr. Lutz Friedrichs ist Direktor des Evangelischen Studienseminars der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Hofgeismar und apl. Professor für Praktische Theologie an der Georg-August-Universität in Göttingen. Veröffentlichungen in Auswahl: Autobiographie und Religion der Spätmoderne. Biographische Suchbewegungen im Zeitalter transzendentaler Obdachlosigkeit, Stuttgart 1999; Ein Amt für andere und mit anderen. Pastoraltheologische Impulse der Praktischen Theologie Christian Grethleins, in: M. Domsgen/B. Schröder (Hg.): Kommunikation des Evangeliums. Leitbegriff der Praktischen Theologie, Leipzig 2014, 111-126; Bestatten. Praktische Theologie konkret Band 2, Göttingen 2020.

David Gabra, geboren und aufgewachsen in Ägypten, studierte Soziologie und Theologie. Als reformierter Pfarrer hat er eine evangelische Gemeinde am Roten Meer aufgebaut und in der Revolution zum Thema Demokratisierung und Verfassung mitgewirkt. Mit seiner Ehefrau, der rheinischen Pfarrerin Eva Gabra, hat er die Gemeinde in Hurghada internationalisiert und die seelsorgerische Begleitung von unterkulturellen und unterreligiösen Paaren als einen Schwerpunkt ausgebaut. Seit 5 Jahren lebt er in Deutschland und hat, nun als rheinischer Pfarrer, in Essen die Internationale Gemeinde im Weigle Haus aufgebaut, welche durch einen eigenen Weg der Partizipation und Teilhabe die Integration von Flüchtlingen beispielhaft im Ruhrgebiet lebt. Seit 2019 arbeitet er als Gemeindepfarrer in der evangelischen Gemeinde in Essen-Kettwig. 

Dr. Georg Hofmeister, geb. 1966, seit 2012 Leiter der Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen und Pressesprecher des Unternehmens. Dem Stu­dium der Evangelischen Theo­logie folgten eine Promotion in Basel, Tätigkeiten als Gemeindepfarrer in Melsungen und als Studienleiter in der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Publi­kationen u. a. zu den Themen der Bio- und Umwelt­ethik, der Naturphilosophie und Schöpfungstheologie sowie der Freizeit- und Tourismusseelsorge.

Dr. rer. nat. Wolfgang Ilg, Pfarrer und Diplom-Psychologe, ist Professor für Gemeindepädagogik mit Schwerpunkt Jugendarbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Seit 2006 Mit-Initiator der internationalen Studien zur Konfirmandenarbeit. Empirische Forschungen zur Jugendarbeit („Jugend zählt“, „Jugend gefragt“); 2008–2018 Landesschülerpfarrer in Württemberg; Mitglied der EKD-Bildungskammer und des Beirats zur VI. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung.

Diakonin Ute Kaisinger-Carli war seit 1998 in der stationären und ambulanten Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung als Teamleitung in der Einrichtungsdiakonie tätig. Seit 2009 arbeitet sie als Fachreferentin für die gemeindebezogenen Dienste in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und ist Koordinatorin des Modellprojektes „Multiprofessionelle Zusammenarbeit und Profilschärfung des Diakon*innenamtes“. Außerdem ist Ute Kaisinger-Carli Mitglied der Gemischten Fachkommission für die Ausbildung im diakonisch-gemeindepädagogischen Bereich der EKD.

Dr. Hanna Kasparick studierte Theologie in Berlin und Naumburg. Im Anschluss arbeitete sie als Kreispfarrerin für Kinder- und Jugendarbeit sowie als Studienleiterin am Ev. Bildungswerk in Brandenburg a. d. Havel und als Direktorin der Predigerseminare Brandenburg und Wittenberg. Seit 2018 ist Hanna Kasparick im Ruhestand. Bis 2017 war sie außerdem Mitherausgeberin der Zeitschrift „Praktische Theologie“; Publikation zum Thema: Hanna Kasparick/ Hildrun Keßler, Aufbrechen und Weiterdenken. Gemeindepädagogische Impulse zu einer Theorie von Beruflichkeit und Ehrenamt in der Kirche, Leipzig 2019.

Prof. Dr. Hildrun Keßler ist Professorin für Religions- und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Hochschule Berlin u. a. mit den Schwerpunkten: Gemeindepädagogik und Kirchentheorie, Kirchliche Arbeit mit Jugendlichen und Homiletik/Liturgik. Zuvor war sie als Referentin für Hochschulwesen und theologisch-kirchliche Ausbildung bei der EKD tätig. Hildrun Keßler ist außerdem Vorsitzende des bundesweiten Arbeitskreises Gemeindepädagogik und Mitglied im Vorstand des Comenius-Instituts Münster. Aktuelle Publikation: Thomas Böhme/Gotthard Fermor/Hildrun Keßler/Christian Mulia (Hg.), Digitale Bildung und religiöse Kommunikation. Religions- und gemeindepädagogische Perspektiven Bd. 1, Münster 2020.

Dr. Friederike Krippner studierte Germanistik, Evangelische Theologie und Neuere und Neueste Geschichte sowie Kulturmanagement in Münster, Lund und Hamburg. Ihr Studium wurde gefördert vom Evangelischen Studienwerk Villigst, für das sie sich bis heute engagiert. Nach verschiedenen Stationen, unter anderem als Wissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin und als Veranstaltungskuratorin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, leitet sie seit August 2020 die Evangelische Akademie zu Berlin als Direktorin. Sie ist Synodale der EKBO und engagiert sich in verschiedenen kirchlichen und kulturellen Gremien.
Foto: © EAzB / Karin Baumann

Prof. Dr. Georg Lämmlin ist Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Hannover und apl. Professor für Praktische Theologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von 2016 bis 2019 war er Studienleiter für Wirtschaftsethik an der Evangelischen Akademie Bad Boll und von 2010 bis 2016 Leiter des Theologischen Instituts der Universität Mannheim. Georg Lämmlin ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der VI. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung. Hrsg. (gemeinsam mit G. Wegner): „Kirche im Quartier“ (2020).

Wolfgang Loest beschäftigt sich seit 2002 mit der Verbindung von Kirche und Technologie. 2009 gründete er mit der Offenen Bibel ein Übersetzungsprojekt nach Vorbild einer OpenSource-Community. 2016 wurde er Social Media-Pfarrer in der Lippischen Landeskirche. 2009 gründete er mit der Offenen Bibel ein Übersetzungsprojekt nach Vorbild einer OpenSource-Community. Seit 2019 ist er Mitglied des Vorstands der Konferenz der Landesausschüsse des DEKT. Anfang 2020 begann er mit dem Erprobungsraum Kirche.plus an einer hyperlokalen Onlinegemeinde zu bauen.

Christiane Luckhardt, Pfarrerin, arbeitet als Studienleiterin in der Vikariatsausbildung am Ev. Studienseminar Hofgeismar; außerdem von 2019 bis 2021 auf der Projektstelle „Interprofessionalität in der Kirche“ mit dem Auftrag, Perspektiven für multi- und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Aus- und Fortbildung anhand von Praxisprojekten und Recherchen zu entwickeln; Erprobung der Themenzentrierten Interaktion als Instrumentarium für Zusammenarbeit.

Ralf Meister wurde am 5. Januar 1962 in Hamburg geboren und war Propst in Lübeck und Generalsuperintendent in Berlin. Am 26. März 2011 wurde er als Landesbischof der Ev.luth. Landeskirche Hannovers eingeführt und steht kirchenleitenden Gremien vor. Seit 2012 ist Meister Vorsitzender des Rates der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen. 2018 wurde er zum Leitenden Bischof der VELKD gewählt. Zudem ist er 65. Abt des Klosters Loccum.

Anna-Lena Moselewski absolvierte 2019 ihren Bachelor of Arts in „Religions- und Gemeindepädagogik / Soziale Arbeit (B.A.)“. Seitdem studiert sie „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit (M.A.)“ an der CVJM-Hochschule Kassel. Außerdem ist Anna-Lena Moselewski seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für missionarische Jugendarbeit an der CVJM-Hochschule Kassel und Mitarbeiterin bei Alpha Deutschland e.V., Bereichsleitung Alpha Young Generation. Bereits seit 2018 bereits ist sie Jugenddelegierte in der EKD-Synode (aej).

Dr. Gunther Schendel studierte evangelische Theologie und Geschichtswissenschaften in Marburg und Göttingen. 2007 promovierte er an der Universität Göttingen. Nach dem Vikariat im Kirchenkreis Peine von 1994–2013 war er Pastor in Kirchengemeinden in der Lüneburger Heide sowie Mitarbeiter in Leitungsaufgaben einer Propstei. Seit 2011 ist er Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD mit den Themenschwerpunkten Kirchenentwicklung und Entwicklung kirchlicher Berufe. Seine aktuelle Publikation lautet: Multiprofessionalität und mehr. Multiprofessionelle Teams in der evangelischen Kirche, SI-Kompakt 3-2020.

Sabine Schröder M.A., studierte Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Psychologie. Von 2004-2013 leitete sie die Filmzentrale der Ev. Kirche von Westfalen. Sie ist Medientutorin mit dem Schwerpunkt kirchliche Film- und Medienarbeit und leistet Jury-Arbeit sowie Mitarbeit in Sichtungskommissionen bei Filmfestivals. Seit 2013 ist Sabine Schröder Leiterin der Medienzentrale der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Dr. Birgit Sendler-Koschel, Oberkirchenrätin, leitet im Kirchenamt der EKD die Bildungsabteilung, ist Mitglied des EKD-Kollegiums und verantwortet in diesem Kontext die Rahmenordnungen der Ausbildung verschiedener Berufsprofile im Raum der Kirche. Sie ist Pfarrerin. Ihre erziehungswissenschaftliche Promotion zu bibelorientierter Kirchenpädagogik und weitere Publikationen zielen auf die kirchliche Gestaltungskraft beruflich und ehrenamtlich Verantwortlicher verschiedener Berufsprofile.

Prof. Dr. Ursula Walkenhorst studierte Erziehungswissenschaften an der Universität Dortmund und promovierte zum Doctor of Public Health an der Universität Bielefeld. Sie hatte Professuren an der FH Bielefeld und der Hochschule für Gesundheit Bochum (hsg BO) inne. Seit 2014 ist Ursula Walkenhorst Professorin für Didaktik der Humandienstleistungen (Universität Osnabrück). Darüber hinaus war sie Vizepräsidentin für Studium und Lehre (hsg BO) und ist aktuell Vorsitzende des Hochschulrates (HAWK RheinMain) sowie Studiendekanin des Institutes für Gesundheitsforschung und Bildung im Fachbereich Humanwissenschaften (Universität Osnabrück).

Prof. Ulrich Weinberg leitet seit 2007 die School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Er begleitet diverse Organisationen auf dem Weg hin zum Digitalen Kulturwandel. Er ist Mitgründer der WeQ-Foundation sowie der Global Design Thinking Alliance und deren ehrenamtlicher Vorsitzender. In seinem Buch „Network Thinking – Was kommt nach dem Brockhaus-Denken?“ fordert er zu radikal neuem Denken in Bildung und Wirtschaft auf.

Michael Westerhoff hat sowohl als Gemeindepfarrer im Pfarrteam und in der Einzelpfarrstelle als auch als Kirchenkreispfarrer in der Leitung eines Bildungsbereiches gearbeitet. Danach folgte zunächst die Leitung der Agentur für Personalberatung der EKvW als systemischer Berater und personzentrierter Supervisor. Zurzeit ist er als Referent für Personalentwicklung verantwortlich für das Vikariat, begleitet Pfarrstellenstatistik, -planung und -besetzung und u.a. das Pilotprojekt „Interprofessionelle Teams“.

Routenplanung

Ein Symposium in Zusammenarbeit mit …

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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist die Gemeinschaft ihrer 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. Sie unterstützt die Gliedkirchen auf Bundesebene bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und fördert Aktivitäten, die für die gesamte evangelische Kirche wichtig sind, wie zum Beispiel Bildung, Seelsorge, Gottesdienst, Projekte zur Kirchenentwicklung, zur Arbeit mit und für junge Erwachsene und zum Zusammenwirken von Kirche und Diakonie. Auf Grundlage des Evangeliums nimmt die EKD öffentlich Stellung zu den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart und sichert die Präsenz evangelischer Arbeit im öffentlichen Raum.

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Das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD wurde im Jahr 2004 in Hannover eröffnet. Wir begleiten und kommentieren aktuelle Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft. Auf der Basis evangelischer Sozialethik forschen, publizieren und referieren wir über Gegenwart und Zukunft sozialer Gerechtigkeit und leuchten die Perspektiven von Kirche und Religion in der Gesellschaft aus. In unseren Projekten untersuchen und reflektieren wir gegenwärtige Fragen und Problemlagen aus evangelischer Sicht. Die Forschungsergebnisse werden als Broschüren, in Buchreihen und auf unserer Webseite im Internet veröffentlicht.

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Im Evangelischen Studienseminar Hofgeismar werden Vikar*innen, Pfarrer*innen, Prädikant*innen und Lektor*innen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck aus- und fortgebildet. Zum Studienseminar gehören zwei Fachstellen: die Arbeitsstellen „Gottesdienst“ und „Kirche mit Kindern und Familien“. Ein multiprofessionell aufgestelltes Team sorgt für ein breit gefächertes Programm. Neben spezifischen Seminaren profitieren die Zielgruppen zunehmend von professionsübergreifenden Angeboten, in denen die Zusammenarbeit der verschiedenen kirchlichen Berufe und ehrenamtlichen Dienste, die an der öffentlichen Kommunikation des Evangeliums beteiligt sind, gestärkt wird.

Weitere Veranstaltungen

Gesundheit digital – Das Gesundheitswesen der Zukunft als Herausforderung für die Caritas

28.–29.01.2021 – Fortbildung: Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen. Dieser Entwicklung gilt es, mit digitalen Lösungen und Innovationen zu begegnen. Gleichzeitig wird festgestellt, dass das deutsche Gesundheitssystem „nur eingeschränkt adaptiv und agil“ ist, um sich der Dynamik und Geschwindigkeit der digitalen Transformation anzupassen. Führungskräfte und Entscheidungsträger*innen des Gesundheits- und Krankenhauswesens setzen sich in der Fortbildung mit der digitalen Transformation auf Systemebene auseinander, diskutieren über die sich daraus resultierenden (ethische) Fragen für Entscheidungsträger und tauschen sich zu konkreten Lösungsansätzen aus.

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